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allgemeine Beratung

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Informations- und Beratungsangebote für ältere Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen in Schleswig-Holstein

1. Pflegestützpunkte
2. Aufgaben der Pflegestützpunkte
3. Hier erhalten Sie Pflegeberatung
4. PflegeNotTelefon
5. Heimaufsichtsbehörden
6. Beratungspflichten und Casemanagement der Pflegekassen
7. Internet-Verzeichnisse über Einrichtungen und Dienste der Pflegekassen
8. Bundesweite Telefon-Beratung zur Pflege

Ältere Menschen möchten auch bei Pflegebedarf so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Neben einer ausreichenden Information kommt der fachlichen Beratung erhebliche Bedeutung bei der Entscheidung über ein Pflegearrangement zu. Grundsätzlich können pflegebedürftige Menschen mit nahezu allen Schweregraden in ihrer privaten Häuslichkeit leben. Voraussetzung hierfür ist allerdings in der Regel ein kontinuierliches, stabiles und funktionierendes privates Hilfenetzwerk.

1. Pflegestützpunkte

Wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig wird, sind meistens nicht die pflegerischen Aufgaben das größte Problem, sondern die Organisation der Pflege. Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen stehen vor vielen Fragen: Wie erhalte ich die richtige Pflege? Wer unterstützt mich? Wie werden die Hilfen bezahlt? Durch die Errichtung von Pflegestützpunkten soll die wohnortnahe Beratung, Versorgung und Betreuung für pflege- und hilfebedürftigen Menschen und ihre Angehörigen weiter verbessert werden.
Mit den Pflegestützpunkten soll in Schleswig-Holstein nach der 2008 in Kraft getretenen Pflegereform eine bürgernahe Anlaufstelle geschaffen werden, in der Betroffene eine umfassende Beratung und wenn nötig auch Begleitung erhalten können. Dazu sind zum 1. Januar 2009 in einem ersten Schritt die acht bestehenden Trägerunabhängigen Beratungsstellen in den Kreisen Segeberg, Pinneberg, Dithmarschen, Herzogtum Lauenburg und in den kreisfreien Städten Kiel, Lübeck, Neumünster und Flensburg in Pflegestützpunkte überführt worden. Ziel ist es, schnellstmöglich in allen Kreisen und kreisfreien Städten je einen Stützpunkt einzurichten.

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2. Aufgaben der Pflegestützpunkte

Umfassende sowie unabhängige Auskunft und Beratung zu den Rechten und Pflichten nach dem Sozialgesetzbuch sowie zur Auswahl und Inanspruchnahme der bundes- oder landesrechtlich vorgesehenen Sozialleistungen und sonstigen Hilfsangebote

  • Koordinierung aller für die wohnortnahe Versorgung und Betreuung in Betracht kommenden Hilfs- und Unterstützungsangebote einschließlich der Hilfestellung bei der Inanspruchnahme der Leistung
  • Vernetzung aufeinander abgestimmter pflegerischer und sozialer Versorgungs- und Betreuungsangebote und die Einbindung bürgerschaftlichen Engagements

Die Pflegeberatung im Sinne eines umfassenden Fallmanagements ist als gesetzliche Aufgabe der Pflegekassen von den Landesverbänden der Pflege- und Krankenkassen in diesen Stützpunkten zu integrieren.

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3. Hier erhalten Sie Pflegeberatung

 

Pflegestützpunkt der Stadt Flensburg
Rathausplatz 1
24931 Flensburg
Tel: 0461 -  85 20 02
Fax: 0461 - 85 75 27 38
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Pflegestützpunkt Kiel
Stephan-Heinzel-Str. 2
24116 Kiel
Tel:0431 - 901-36 96
Fax: 0431 - 74 36 96
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Pflegestützpunkt  Lübeck
Kronsforder Allee 2-6
23560 Lübeck
Tel:0451 - 122-49 31
Fax: 0451 - 122-49 89
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Pflegestützpunkt Dithmarschen
Esmarchstr. 50
25746 Heide
Tel: 0481 - 785-11 12
Fax: 0481 - 785-10 69
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Pflegestützpunkt Neumünster
Großflecken 71
24534 Neumünster
Tel: 04321 - 942-27 45
Fax: 04321 - 20 86
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Pflegestützpunkt im Kreis Pinneberg
Heinrich-Christiansen-Str. 45
25421 Pinneberg
Tel: 04101 - 555 464
Fax: 04101 - 599 797
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Pflegestützpunkt im Kreis Hzgt. Lauenburg
Wasserkrüger Weg 7
23879 Mölln
Tel: 04542 - 82 65 49
Fax: 04542 - 82 65 57
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Pflegestützpunkt Plön
Heinrich-Rieper-Str.6
24306 Plön
Tel: 04522 – 74 33 11 
Fax: 04522 – 74 39 53 11
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Pflegestützpunkt im Kreis Segeberg
Heidbergstr. 28
22846 Norderstedt
Tel: 040 - 52 88 38 30
Fax: 040 -  52 88 38 32
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Pflegestützpunkt Nordfriesland
Damm 8
25813 Husum
Tel: 04841 - 897031
Fax: 04841 - 2476
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Pflegestützpunkt im Kreis RENDSBURG-ECKERNFÖRDE
Kaiserstraße 8
24768 Rendsburg
Fax: 040 -  52 88 38 32
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Geschäftsstelle
Schleswiger Pflegeverbund
c/o Fachpflege Schleswig GmbH
Am Damm 1
24837 Schleswig
Telefon: 04621- 83-1011
Telefax: 04621- 83-4819
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Pflegestützpunkt im Kreis Ostholstein
Janusstr. 5
23701 Eutin
Tel: 04521 - 830 66 30
Fax: 04521 - 830 66 32
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Pflegestützpunkt im Kreis Stormarn
Mommsenstr. 13
23843 Bad Oldesloe
Tel: 04531 - 160 15 04
Fax: 04531 - 77 15 04
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4. PflegeNotTelefon

Pflege verlangt den Menschen viel ab: zeitlichen Aufwand, Kraft und Nerven. Das kann für pflegende Angehörige oder Nachbarn zur körperlichen und seelischen Belastung werden, aber auch für ehrenamtliche Helfer und Sozialarbeiter, Ärzte und Betreuer. Das Pflegenottelefon ist eine neutrale Anlaufstelle für alle, die das Gefühl haben, dass ihnen ihre Sorgen über den Kopf wachsen.

Unter der Nummer 01802 - 494847 (6 Cent pro Anruf) können Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte Rat und Hilfe bekommen. Sozialpädagogen, Psychologen, Juristen und Pflegefachkräfte geben Tipps zu allen kritischen Pflegesituationen und vermitteln die Anrufer auf Wunsch an lokale Ansprechpartner weiter. 24 Stunden am Tag, auch an Sonn- und Feiertagen.

Sie können Ihre Beschwerden auch über unser Beschwerdeformular per E-mail an uns richten (hier geht es zum Formular), wir werden uns kurzfristig darum kümmern. 

Das PflegeNotTelefon ist ein Gemeinschaftsprojekt von über 40 sozialen Verbänden und Organisationen aus Schleswig-Holstein und wird durch das Ministerium für Arbeit Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein finanziell unterstützt.

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5. Heimaufsichtsbehörden

Auch die Heimaufsichtsbehörden der Kreise und kreisfreien Städte beraten Heimbewohnerinnen und -bewohner, deren Angehörige, Betreuerinnen und Betreuer, Bewerberinnen und Bewerber von Heimplätzen und Beschäftigte in Heimen über Rechte und Pflichten von stationären Einrichtungen. Sie finden das Verzeichnis der Heimaufsichtsbehörden in der Box "Zum Herunterladen" auf der rechten Seite.

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6. Beratungspflichten und Casemanagement der Pflegekassen

Menschen, die Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen oder einen Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung gestellt haben, haben oft einen erheblichen Beratungs- und Unterstützungsbedarf, der im konkreten Einzelfall über bloße Auskünfte oder Beratung hinausgehen kann. Dieser Bedarf wird durch einen persönlichen Ansprechpartner aufgefangen, der Hilfe und Unterstützung bei Auswahl und Inanspruchnahme von Unterstützungsangeboten im Sinne eines Fallmanagements bietet.
Als Mitarbeiter der Pflegekassen haben PflegeberaterInnen den konkreten Hilfebedarf im Einzelfall festzustellen, die sozialrechtlichen Ansprüche zu klären sowie über diese Ansprüche zu entscheiden, soweit ihre Entscheidungsbefugnisse reichen. Darüber hinaus haben sie eine koordinierende Aufgabe zwischen den beteiligten Stellen.
Der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) hat ein eigenständiges Unternehmen zur Pflegeberatung gegründet. Privat Versicherten steht eine Pflegeberatung durch „Compass“ zur Verfügung (http://www.compass-pflegeberatung.de).

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7. Internet-Verzeichnisse über Einrichtungen und Dienste der Pflegekassen

Wo finde ich den passenden Pflegedienst oder das passende stationäre Angebot in meiner Nähe?
Wenn pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen die Unterstützung eines Pflegedienstes in Anspruch nehmen möchten, oder nach einer stationären Pflegeeinrichtung suchen, ist es sinnvoll, sich einen ersten Überblick über das vorhandene Angebot zu verschaffen. Hierbei helfen auch Datenbanken und Verzeichnisse der Pflegekassen im Internet bei der Suche:

  • Der Pflegedienstnavigator der AOK (http://www.aok-pflegedienstnavigator.de) ermöglicht eine regionale Suche nach ambulanten Pflegediensten.
  • Der AOK Pflegeheimnavigator (http://www.aok-pflegeheimnavigator.de) ermöglicht eine regionale Suche nach stationären Pflegeeinrichtungen.
  • Die Landesvertretung Schleswig-Holstein des Ersatzkassenverbandes vdek informiert über ambulante und stationäre Angebote durch einen Pflegeatlas http://www.vdek.com/LVen/SHS/Versicherte/Pflegeversicherung/index.htm
  • Mit der Pflegedatenbank PAULA bietet die BKK (http://www.bkk-pflege.de/Paula/) einen ähnlichen Service für den ambulanten und stationären Bereich, inklusive eines Preisvergleiches.

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8. Bundesweite Telefon-Beratung zur Pflege

Der Bundesverband der Verbraucherzentrale und die Betriebskrankenkassen bieten eine bundesweite Telefon-Hotline zur Pflege an. Verbraucher können sich zu zentralen Fragen rund um das Thema Pflege beraten lassen. Drei Telefonleitungen stehen zur Verfügung:

  • Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Telefon 01803 770 500-1
  • Beratung zu Heim- und Pflegedienstverträgen, Telefon 01803 770 500-2
  • und alternative Wohnformen, Telefon 01803 770 500-3.
  • Alzheimertelefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Telefon 01803-17 10 17
  • Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums zur Pflegeversicherung, Telefon 01805 - 99 66 - 03
  • Die pdfAdressliste der Beratungsstellen kann hier heruntergeladen werden

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Pflegestützpunkt im Kreis Hzgt. Lauenburg

Wasserkrüger Weg 7

23879 Mölln

Tel: 04542 - 82 65 49

Fax: 04542 - 82 65 57

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